Stadt Feldkirch

Hostel Feldkirch 700 Jahre Geschichte

Das heutige Hostel Feldkirch blickt auf eine beeindruckende, rund 700-jährige Geschichte zurück. Ursprünglich wurde das Gebäude im 14. Jahrhundert als mittelalterliches Hospital, ein sogenanntes „Siechenhaus“, errichtet. Hier fanden Kranke außerhalb der Stadtmauern Unterkunft und wurden von Geistlichen betreut. Rund 300 Jahre später diente das Haus als Ersatzschule, nachdem das städtische Gymnasium einem Brand zum Opfer gefallen war. Im 20. Jahrhundert bot das Gebäude verarmten Feldkircher Familien Schutz und Unterkunft, bevor es 1985 offiziell als Jugendherberge eröffnet wurde.

Seither hat sich das Haus zu einem beliebten Treffpunkt für Reisende, Schulklassen und Rucksacktouristen aus aller Welt entwickelt. Mit Platz für 85 Gäste bietet das Hostel eine zweckmäßige und einladende Unterkunft. Nach einer einjährigen Schließung aufgrund der Suche nach neuen Betreibern wurden die Türen im Frühjahr 2026 wieder geöffnet. Die neuen Pächter, Andrea Petermann und Matthias Lins, führen das denkmalgeschützte Gebäude mit einem modernen Konzept weiter und verbinden dessen lange Geschichte auf einzigartige Weise mit den Ansprüchen eines zeitgemäßen Hostels.

Auch kulinarisch und kulturell ist im Hostel Feldkirch einiges geboten. Jeden Samstag und Sonntag erwartet Gäste zwischen 7.30 und 10.30 Uhr ein liebevoll zubereitetes Frühstück in historischem und gemütlichem Ambiente – ideal zum Genießen, Ankommen und Verweilen mit Familie und Freunden. Der idyllische Gastgarten lädt täglich von 14.00 bis 22.00 Uhr zum Entspannen ein. Am Kiosk gibt es kühle Getränke und kleine Snacks, die man in der besonderen Atmosphäre des historischen Hostel-Gartens genießen kann. Für zusätzliche Abwechslung sorgen regelmäßig stattfindende Veranstaltungen wie Day Dance Partys, Flohmärkte oder andere Feiern – im Hostel Feldkirch ist das ganze Jahr über etwas los!

hostel-feldkirch.at


Veröffentlicht am 21. Juli